1. UMWELT IM GESPRÄCH: Wie gefährlich ist Mikroplastik?

Dienstag, 24. Jänner 2017, NHM Wien, Obere Kuppelhalle

Zersetzte Plastikflasche im Sand

(Copyright: Nofilm2011/Shutterstock)

Schwimmende Sackerl, angespülte Flaschen, zerriebenes Altplastik im Wasser und an Stränden: Unser Kunststoffmüll reichert sich als Treibgut oder in Form winziger Plastikteilchen („Mikroplastik“) an den Ufern unsere Flüsse, in Sedimenten und in den Ozeanen an. Forscher versuchen, die Dimension des Umweltproblems zu klären. Ist Plastiktreibgut nur ein ästhetisches Problem oder eine reale Gefahr? Spielt Mikroplastik eine Rolle als Vehikel für Schadstoffe und Krankheitserreger? Wie sollten Politik und Gesellschaft auf die Gefahren reagieren? Und gibt es Lösungen ohne Plastik?

Es diskutierten:

Ulrike Felt
Professorin für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien und Leiterin der Forschungsplattform „Responsible Research and Innovation in Academic Practice“

Gunnar Gerdts
Koordinator des EU-Verbundprojektes „JPI Oceans - Microplastic: BASEMAN“,  Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Helgoland (D)

Gerhard J. Herndl
Professor für Biologische Ozeanographie an der Universität Wien, Wittgenstein-Preisträger und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Initiative „The Ocean Cleanup“

Thilo Hofmann
Professor für Umweltgeowissenschaften an der Universität Wien und Leiter des Forschungsverbundes Umwelt der Universität Wien

Wilhelm Vogel
Abteilungsleiter Oberflächengewässer, Umweltbundesamt GmbH

Moderation: Birgit Dalheimer, Wissenschaftsredakteurin Ö1

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